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Leistungsbeschreibung


 

2. Erdarbeiten

2.1 Ohne Keller


3. Maurerarbeiten

3.1 Baustelleneinrichtung


4. Zimmerarbeiten

4.1 Dachkonstruktion

Bei allen Dachkonstruktionen wird Nadelholz der Güteklasse II., Schnittklasse A/B verwendet. Alle konstruktiven Holzteile werden gem. DIN imprägniert. Sattel- und Walmdächer werden nach statischen und konstruktiven Erfordernissen als Kehlriegel-, Pfetten- oder Binderkonstruktion ausgeführt.

4.2 Dachüberstand

Die Untersichten der Dachüberstände an den Traufseiten werden mit vorbehandelten Fichtenholzprofilbrettern mit Nut und Feder waagerecht verschalt. Der Dachüberstand beträgt bei geneigten Dächern bis 38° an den Traufen ca. 40 cm (größere Dachneigungen bedingen geringere Traufüberstände). Der giebelseitige Überstand beträgt ca. 20 cm.

4.3 Flachdach

Die Dachkonstruktion besteht aus einer Holzbalkenlage, Rauhspundschalung, Wärmedämmung nach EnEV sowie einer Sichtblende (bis ca. 30 cm Höhe) in Fichtenholzschalung ohne Überstand. 

 
5. Dachdeckerarbeiten

5.1 Sattel-, Krüppelwalm-, Walmdach

Ab 22° Dachneigung werden Betonpfannen der Fa. Braas (oder gleichwertig) auf einer diffusionsoffenen Unterspannbahn mit Konter- und Unterlattung verlegt. Die Schornsteineinfassung (mit Bleischürze und Zinkkappleiste) wird dauerelastisch versiegelt. In Schornsteinnähe wird ein Dachausstiegsfenster eingebaut. Alle erforderlichen Formteile für Ortgang, First, Grad und Entlüftung sowie eine Durchgangspfanne mit Dunsthaube zur Entlüftung sind im Leistungsumfang enthalten.

5.2 Schornsteinkopf

Der Schornsteinkopf wird mit Eternitschiefer verkleidet.
Es wird ein Laufsteg von der Einschubtreppe bis zum Dachausstiegsfenster eingebaut.
Eine Leiter am Dachausstiegsfenster ist im Leistungsumfang enthalten.

5.3 Flachdach

Das Flachdach erhält eine dreilagige Feuchtigkeitsabsperrung mit Kiesschüttung (vgl. 4.3).

5.4 Dachentwässerung

Es werden halbrunde Zinkvorhangrinnen mit Fallrohren, 30 cm über Terrain endend, installiert. Das Flachdach erhält eine Flachdachinnenentwässerung mit Laubkorb. 
 

6. Elektroinstallation


 
Wohnzimmer
Kinderzimmer und
andere Wohnräume
Bad
Diele EG
Schlafzimmer
Küche


Terrasse
WC
HWR
5 Steckdosen
3 Steckdosen

2 Steckdosen
1 Steckdose
3 Steckdosen
4 Steckdosen,
1 Herdanschluss
1 Geschirrspüleranschluss
1 Steckdose abschaltbar
1 Steckdose
3 Steckdosen,
1 Steckdose für Zirkulationspumpe
 


 
7. Sanitäranlagen
 

7.1 Material

Die Wasserleitungsrohre werden ab dem Wasserzähler in isoliertem Kunststoff oder Kupferrohr mit Zirkulationsleitung installiert. Zur Schonung der Armaturen und der Rohrleitungen wird hinter der vom Versorgungsträger installierten Wasseruhr eine Hauswasserstation mit Rückspülfilter und Druckminderer eingebaut. Alle Objekte werden in Weiß eingebaut, die Aufputzarmaturen sind verchromt. Abflussrohre (HT-Rohre) werden aus Kunststoff installiert.



7.2 Bad / WC



Ausstattung Bad:


Eingebaut werden ein Porzellanwaschbecken ca. 63 cm in moderner Form mit Einhebelmischer, Excenterverschluss und verchromtem Röhrentraps, ein wandhängendes Porzellan-WC-Becken mit verdeckt eingebautem Spülkasten, Sitz und Deckel aus Kunststoff, eine Standardbadewanne (mit Styroporblock) und eine Standardduschtasse.

Ausstattung WC:

Waschbecken (ca. 45 cm), wandhängendes Porzellan-WC-Becken mit verdeckt eingebautem Spülkasten, Sitz und Deckel aus Kunststoff.



7.3 Küche



Es werden Zu- und Abläufe für eine Spüle mit Zu- und Abläufen für einen Geschirrspüler (einschl. der Eckventile), installiert.



7.4 Heizungs-/Waschkeller



Im Heizungskeller wird ein Stahlblechausgussbecken mit Kaltwasserzapfstelle einschließlich der Armaturen für einen Waschmaschinenanschluss an eine vorhandene Zapf- und Abflussstelle nach Wahl des Bauherren montiert. Bei Nichtunterkellerung entfällt das Stahlblechausgussbecken, der Waschmaschinenanschluss wird im HWR montiert.



7.5 Außenzapfstelle



An der Außenwand eines Nassraumes wird eine von innen absperrbare Außenzapfstelle für Kaltwasser installiert.



7.6 Ausbaufähiges Dachgeschoss



Bei einem ausbaufähigen Dachgeschoss werden je eine Kalt- und Warmwasserzuleitung über einem Nassraum im EG, senkrecht direkt über der Geschossdecke endend, installiert. An einer Schmutzwasser-Entlüftungsleitung wird direkt über der Geschossdecke ein Abzweig mit Verschlussdeckel eingebaut.

 

 
8. Heizungsarbeiten

8.1 Wärmebedarf

Für jedes Haus wird für den ausgebauten Wohnbereich eine individuelle Energiebedarfsberechnung erstellt, Wärmeerzeuger und Heizkörper werden entsprechend bemessen.



8.2 Wärmeerzeuger



Installiert werden ein Brennwertkessel (Vaillant oder gleichwertig) mit indirekt beheiztem 120 l bis 150 l Warmwasserspeicher (Vaillant oder gleichwertig) für die Warmwasserversorgung einschließlich aller Armaturen, Zirkulationsleitung mit temperaturgesteuerter Pumpe und einer Außentemperatursteuerung. Die Heizungsanlage wird steckerfertig installiert und erhält zur Sicherheit eine zusätzliche Ausschaltung vor dem Heizungsraum. Die Heizungsanlage ist mit sämtlichen erforderlichen Sicherheitsarmaturen wie z. B. mit Sicherheitsthermostat und einem Druckausdehnungsgefäß ausgestattet. Bei Mehrfamilienhäusern wird die Kesselgröße entsprechend bemessen.


Die Gaszuleitung innerhalb des Hauses gehört vom Gaszähler bis zum Heizkessel mit allen vorgeschriebenen Sicherheitsarmaturen zum Leistungsumfang (Aufputzinstallation).



8.3 Heizkörper



Die Markenheizkörper werden endbehandelt als Standardplattenheizkörper eingebaut. Sie werden entsprechend der Energiebedarfsberechnung ausgelegt und bestmöglich im Raum angeordnet. Zu jedem Heizkörper gehören ein Abdeckrost und ein Markenthermostatventil.



8.4 Ausbaufähiges Dachgeschoss



Bei einem ausbaufähigen Dachgeschoss werden je eine Vor- und Rücklaufleitung senkrecht und direkt über der Geschossdecke endend installiert.

 

 
9. Putzarbeiten

9.1 Wände

Alle Wände im Erdgeschoss und Dachgeschoss erhalten einen Gips-Feinputz. Der gemauerte Drempel erhält einen Trockenputz (siehe Pkt. 16).



9.2 Keller



Der Treppenvorkeller erhält einen Gips-Feinputz bis max. 30 m2 Putzfläche.

 

 
10. Estricharbeiten

10.1 Schwimmender Estrich

Die Rohbetonböden im Erd- und Dachgeschoss erhalten schwimmenden Estrich auf der errechneten Wärmeisolierung. Alle zu fliesenden Estrichflächen erhalten rissmindernde Zusätze.


Die Estrichhöhe wird entsprechend der EnEV festgelegt.



10.2 Keller



Alle Rohbetonböden im Kellergeschoss erhalten einen Estrich auf Trennlage.

 

 
11. Fliesenarbeiten

11.1 Materialwert

Der Materialwert aller Fliesen beträgt 23,00 _/m2 inkl. MwSt., Format der Fliesen nach Wahl des Bauherren. Wandfliesen werden weiß, Bodenfliesen zementgrau verfugt.



11.2 Wände



Bad und Gäste-WC werden türhoch gefliest.


Die Küche erhält einen Fliesenspiegel ca. 60 x 400 cm.


Dachschrägen werden nicht gefliest.



11.3 Fußböden



Windfang (max. 6 m2), Küche, Bad und Gäste-WC werden mit keramischen Fliesen ausgestattet.

 

 
12. Fensterbänke

12.1 Innenfensterbänke



Die Fensterbrüstungen werden im Bad und WC mit keramischen Fliesen belegt. Alle übrigen Fenster mit Brüstung im EG und im ausgebauten Dachgeschoss erhalten Marmorfensterbänke (Deutsch-Jura oder gleichwertig), ca. 6–8 cm überstehend. Die Fensterbänke im Keller werden aus Feinbeton hergestellt.



12.2 Außenfensterbänke



In den Wohngeschossen werden Rollschichten aus Vormauersteinen oder Fertigteile eingebaut. Bei Gebäuden mit Thermoputzfassade werden gedämmte Aluminiumfensterbänke eingebaut. Die Fenster im Keller erhalten geglättete Fensterbänke aus Feinbeton.

 

 
13. Treppen

13.1 Hauseingang



Hauseingangstreppe: Ausgeführt wird ein dreistufiger Abgang aus Waschbeton (Podestplatte und 2 Blockstufen), ohne Geländer, mit seitwärts begehbarem Podest in der Breite des Haustürelements (1 m tief). Bei Nichtunterkellerung kommt eine Podestplatte (1 m tief) im Haustürbereich zur Ausführung.



13.2 Innentreppen



Die Geschosstreppen werden als offene, gerade oder gewendelte Stahlkonstruktion mit aufgelegten mehrschichtverleimten Holzstufen (Buche oder gleichwertig) mit Handlauf ausgeführt. Die Stahlkonstruktion ist mit einem Schutzanstrich vorbehandelt.



13.3 Kelleraußentreppe (wenn ausdrücklich zusätzlich vereinbart)



Eingebaut wird eine Podestplatte (ca. 1 x 1 m), mit Estrichschwelle und wetterfeste Mehrzwecktür incl. Zylinderschloss. Stufen und Podest werden als Betonfertigstufen hergestellt oder mit Estrich belegt. Die Treppenwangen werden mit Betonplatten abgedeckt. Außen erhalten die Wangen einen Fugenglattstrich mit Feuchtigkeitsisolierung. Die Sockelverblendung der Kelleraußenwand wird bis zur Podestplatte und bis auf die Stufen geführt. Die Treppe erhält ein verzinktes Stahlgeländer als Absturzsicherung und einen Stahlhandlauf.

 

 

 14. Tischlerarbeiten

14.1 Hauseingangstür



Es stehen verschiedene Ausführungen im Wertansatz von 2.050,00 EUR  inkl. MwSt. zur Auswahl. Die Haustür und das Seitenteil aus weißem Kunststoff sind stahlverstärkt und einbruchshemmend dreifach verriegelt. Eine Drückergarnitur und ein Sicherheitsschloss sind in der Standardausführung enthalten. Auf Wunsch können andere Haustüren gegen Aufpreis eingebaut werden.



14.2 Fenster, Fenstertüren



Ausgeführt werden isolierverglaste Fenster (Glas K-Wert 1,1) und Terrassentüren aus weißem Kunststoff. Zur Basissicherheit gehören u. a. ein zweifacher Aufhebelschutz, Dreh-Kipp-Beschläge mit Fehlbedienungssperre, umlaufende Gummidichtungen, einbruchhemmende Mehrfach-Verriegelung und ein umlaufender Stahlkern im Rahmen und Flügel. Das Terrassenfenster wird als feststehendes Rahmenelement ausgeführt, die Fenstertüren in Dreh-Kipp-Ausführung. Der Anschluss Mauerwerk/ Außentür wird schlagwetterfest hergestellt.



14.3 Dachflächenfenster (wenn ausdrücklich vertraglich vereinbart)



Es werden Veluxfenster oder gleichwertig in Holzausführung, Typ GGL, in vertraglich festgelegter Größe eingebaut.



14.4 Innentüren



Es werden endbehandelte buchenfurnierte (oder gleichwertige) Türen mit Futter und Bekleidung, eingelegter Gummidichtung und eloxierten Leichtmetalldrückergarnituren eingebaut. Eine Tür erhält einen Glasausschnitt.



Alle Kellerräume erhalten streichfähige Holztüren mit Futter und Bekleidung einschließlich Gummidichtung und eloxierten Leichtmetalldrückergarnituren.

 

 
15. Erker (wenn ausdrücklich vereinbart)

Erker werden mit feststehenden, bodentiefen Fensterelementen ausgestattet. Die Überdachung der Erker erfolgt durch den Dachtraufenüberstand.

 

 
16. Dachgeschoss

16.1 Dachgeschossausbau

Der Dachgeschossausbau erfolgt in gemauerter Bauweise gemäß Baubeschreibung Punkt 3.9. Dachschrägen werden nicht gefliest. Die Isolierung der Sparren erfolgt bis Deckenbalkenlage und zwischen den Deckenbalken nach EnEV. Schrägen, Decken und Drempel werden mit 12,5 mm Gipskartonplatten verkleidet.


Die Fugen werden verspachtelt. Zum Leistungsumfang gehört eine wärmeisolierte Bodeneinschubtreppe.



16.2 Balkon und Loggia (wenn ausdrücklich zusätzlich vereinbart)



Entsprechend statischer Erfordernisse werden Balkone oder Loggien in Leichtbauweise erstellt, die Loggien in Wohnraumhöhe zurückgesetzt und mit Fichtenholzprofilbrettern verschalt. Loggien erhalten eine zusätzliche Wärmedämmung auf dem Fußboden und eine Feuchtigkeitsabsperrung sowie eine Dreh-Kipptür und ein feststehendes rechteckiges Fenster. Balkone erhalten ein verzinktes Stahlgeländer. Der Fußboden ist mit Waschbetonplatten auf Stelzlagern oder Kiesschicht belegt.

 

 

 17. Malerarbeiten (wenn ausdrücklich vereinbart)

In den Wohnräumen werden alle Decken und Wände, soweit nicht gefliest, mit Raufasertapete tapeziert und mit weißer Dispersionsfarbe gestrichen. Alle nicht endbehandelten Holzteile werden offenporig lasiert (ausgenommen Kellerinnentüren Pos. 14.4.) Alle nicht verzinkten Metallteile werden vorgestrichen und lackiert.

 

 

 18. Fußbodenbeläge (wenn ausdrücklich vereinbart)

In allen Wohnräumen werden Teppichböden im Wert von 25,00 EUR/m2 inkl. MwSt. lose verlegt und Teppichfußbodenleisten angebracht.

 

 

 19. Rollläden (wenn ausdrücklich vereinbart)

Es kommen hellgraue oder weiße Kunststoffrollläden zum Einbau, die in wärmegedämmten Rollladenkästen montiert werden. Die Gurtwickler sind im Mauerwerk eingelassen. Im Erker und im Dachgeschoss können aus technischen Gründen auch aufgesetzte Rollläden (von außen nicht sichtbar) auf den Fenstern mit sichtbaren Gurtkästen zur Ausführung kommen. Die Bedienung aller Rollläden ist manuell.

 

 
20. Gauben (wenn ausdrücklich vereinbart)

Gauben werden in gleicher Art und Qualität wie die beschriebene Dachkonstruktion und die Dacheindeckung hergestellt. Die Dachgauben werden, sofern im Plan dargestellt, als Schlepp- oder Trapezgaube gestaltet. Die senkrechten Gaubenflächen werden als Holzständerwände

 
mit einer wartungsfreien, farbig zum Dachstein passenden Kunststoffschiefer-Verkleidung hergestellt.
 21. Garagen (wenn ausdrücklich vereinbart)

Die Garagen erhalten Betonfundamente und eine Sohlplatte nach statischen Erfordernissen. Das Mauerwerk wird aus 17,5 cm Kalksandstein erstellt und erhält innen einen Wischputz. Die Garage wird außen (Vorder-, Hinter-, und Gartenseite) mit den gleichen Vormauersteinen wie das Haus verblendet. Ein Stahlschwingtor mit Sicherheitsschloss ist enthalten. Die ungedämmte Holzbalkendecke erhält einen Rauhspundbelag mit 2 Lagen Schweißbahn und eine umlaufende Aluminiumabdichtung. Die Entwässerung erfolgt an einer Schmalseite über eine vorgehängte Kunststoffrinne. Das Fallrohr endet 1 m über dem Boden.


Alternativ können auch Fertiggaragen geliefert werden.

 

 22. Eigenleistungen

Grundsätzlich werden alle Eigenleistungswünsche erfüllt. Für die Vergütung von 100% ist es notwendig, dass komplette Gewerke in Eigenleistung ausgeführt werden.

 

 
 23. Zusatzleistungen

Alle vereinbarten Zusatzleistungen und Sonderwünsche werden in einer Zusatzvereinbarung aufgelistet und dieser Bau- und Leistungsbeschreibung als Anlage beigefügt.

 

6.1 Kellergeschoss

Jeder Kellerraum erhält einen Wandauslass an der Tür mit Schalter und darunterliegender Steckdose. Der Heizraum wird nach Vorschrift ausgestattet. In einem Raum wird eine zusätzliche Steckdose für die Waschmaschine installiert. Der Einbau eines Fundamenterders ist im Leistungsumfang enthalten.

6.2 Erdgeschoss

Das Erdgeschoss erhält in jedem Raum (auch in der Essecke) einen Deckenauslass mit Schalter und eine Wechselschaltung zwischen KG/EG/DG. Die Diele erhält ein Leerrohr für den Telefonanschluss, einen Anschluss mit Schaltung für eine Außenbeleuchtung neben dem Eingangselement und eine Gong-Klingelanlage. Das Wohnzimmer erhält ein Leerrohr für TV-Kabel. Es werden moderne Kippschalter und Steckdosen eingebaut. Die Stromkreise werden mit Automaten abgesichert.

6.3 Ausbaufähiges Dachgeschoss

Bei ausbaufähigem Dachgeschoss wird eine Wechselschaltung zwischen Windfang und Dachgeschoss mit einem Wandauslass im Treppenkopf installiert, bei ausgebautem Dachgeschoss Elektroausstattung wie im EG.

 

Die Baustelleneinrichtung ist im Leistungsumfang enthalten. Die Beschaffung von Baustrom und Bauwasser ist (ohne Kostenübernahme) im Leistungsumfang enthalten. Die Einmessung des Grundstückes ist vom Bauherren durch ein öffentliches Vermessungsbüro zu erbringen.
Wenn alle nötigen Grenzsteine vorhanden sind, ist die Einmessung des Gebäudes und das Setzen der Winkelblöcke/Schnurgerüst im Leistungsumfang enthalten. Alle benötigten Grenzsteine sind durch den Bauherren bezüglich ihrer richtigen Lage an die Firma zu übergeben.

3.2 Abwasserleitung

Abwasserleitungen werden auf dem kürzesten Weg 80cm unter der Oberkante des Geländes bis ca. 50 cm außerhalb des Baukörpers verlegt.

3.3 Fundamente und Stahlbetonsohle

Die Streifenfundamente werden frostfrei gegründet. Zwischen der Sohlplatte und dem verdichteten Sandplanum befindet sich eine 0,2 mm dicke PE-Folie. Eine Bodenpressung von 200 N/m2 wird zugrunde gelegt. Die Sohlplatte erhält nach statischen Erfordernissen eine konstruktive Rissbewehrung aus Betonstahlmatten oder Stahlfasern und wird in Beton der Güteklasse B 25 gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt. Es wird ein Fundamenterder aus verzinktem Bandstahl für die Elektroinstallation eingebaut. Bei Häusern ohne Keller werden Leerrohre für die Versorgungsträger Elektro, Gas, Wasser und Telekom unter der Bodenplatte verlegt.
Bei Häusern mit Keller werden Öffnungen für die Versorgungsleitungen im Mauerwerk erstellt.

3.4 Kellerwände

Die Kelleraußen- und Innenwände (ca. 2,25 m lichte Rohbauhöhe) werden nach statischen Erfordernissen mit Kalksandsteinen oder gleichwertigem Material erstellt.
Das Mauerwerk wird horizontal gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt. Außenwandflächen werden mit einer Isolierbeschichtung gegen nicht-drückendes Wasser (Bodenfeuchtigkeit) isoliert und die Isolierung mit Mauerschutzplatten geschützt. Zwischen der Kellersohle und dem aufgehendem Mauerwerk wird außen eine Hohlkehle hergestellt.

3.5 Kellersockel

Der über Terrain sichtbare Kellersockel (außer Terrassenbereich) wird ca. 50 cm hoch mit Vormauersteinen verblendet (NF, 409,00 _ / 1000 Stück – inkl. MwSt.).

3.6 Kellerdecke

Die Kellerdecke wird nach statischen Erfordernissen aus Stahlbetonfertigteilen hergestellt.
Die Stoßfugen werden deckenbündig geschlossen.

3.7 Kellerfenster

Jeder Kellerraum erhält ein Kunststofffenster mit Isolierglas ca. 80 cm x 50 cm. Der Hobbyraum erhält ein isolierverglastes Kunststoffkippfenster ca. 200cm x 80cm in Wohnraumqualität.

3.8 Außenmauerwerk Erdgeschoss/Obergeschoss

Der Wandaufbau hat eine Stärke von ca. 41 cm: Hintermauerwerk 17,5 cm, Dämmung 12 cm, Verblendung 11,5 cm. Die lichte Rohbauhöhe beträgt 2,625 m.
Das Hintermauerwerk wird aus Kalksandstein oder gleichwertigem Material hergestellt.

Der Verblendmauerstein (NF, 409 _ / 1000 Stück - inkl. MwSt.) ist 11,5 cm stark und wird zementgrau mit einer glatten Fuge verfugt. Hersteller und Art der Verblender können frei gewählt werden.
Bei Thermoputzfassaden (Vollwärmeschutz) besteht der Wandaufbau aus 24 cm Ziegelmauerwerk, 10 cm Hartschaumdämmung und einem Strukturputz. Beide Wandaufbauten entsprechen den Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV).
Die Energiebedarfsberechnung wird vom Statiker erstellt und dem Bauherren mit den Bauantragsunterlagen übergeben.

3.9 Innenmauerwerk

Der Wandaufbau erfolgt in 17,5 cm und 11,5 cm Kalksandstein (oder gleichwertig) nach statischen Erfordernissen. Alle Wände einschließlich der nichttragenden Wände werden gemauert.

3.10 Erdgeschossdecke

Bei ausbaufähigen Dachgeschossen ab 38° Dachneigung wird die Erdgeschossdecke nach statischen Erfordernissen aus Stahlbetonfertigteilen mit glatter Untersicht hergestellt. Die Stoßfugen werden geschlossen.
Bei Dachneigungen bis 37° kommt eine Holzbalkendecke mit der erforderlichen Wärmedämmung in den Zwischenräumen und unterseitigem Trockenputz zur Ausführung.

3.11 Schornstein

Der einzügige Heizungsschornstein (Schiedel oder gleichwertig) erhält einen Reinigungsschieber und einen Schornsteinkopf mit Dehnungsfugenmanschette. Der Rauchrohrquerschnitt wird nach Festlegung der endgültigen Heizungsart bestimmt.
Bei Unterbringung der Heizanlage im Dachgeschoss oder im Spitzboden kann der Schornstein für einen Kamin genutzt werden.


Bei Nichtunterkellerung wird der Mutterboden im Mittel bis zu 40 cm abgeschoben und bis max. 10 m von der Baugrube entfernt gelagert.

2.2 Mit Keller

Bei unterkellerten Häusern wird der Mutterboden wie unter Punkt 2.1 abgeschoben und die Baugrube ausgehoben. Die Lagerung des Bodenaushubes erfolgt in unmittelbarer Nähe der Baugrube auf dem Grundstück.
Die Verfüllung der Baugrube erfolgt, sofern der Bodenaushub geeignet ist, mit diesem bis auf die vor Baubeginn vorhandene Terrainhöhe.
Bodenklasse 3 gem. VOB ist Grundlage der Leistung. Es wird schichten- und grundwasserfreies Erdreich bis 50 cm unter den Fundamenten vorausgesetzt.


1. Planungsunterlagen

1.1 Entwurf

Es wird individuell nach den Wünschen des Bauherren geplant. Als Planungshilfen stehen unsere Architekten und eine Vielzahl von bereits gebauten Grundrissen zur Verfügung.
Die Architektenleistungen einschließlich der Ausführungszeichnung sind im Festpreis enthalten.

1.2 Bauantrag

Die Bauzeichnungen werden entsprechend den dem Hausbauvertrag zugrundeliegenden Skizzen angefertigt. Nachdem der Bauherr die Bauzeichnungen durch seine Unterschrift freigegeben hat, wird der Bauantrag einschließlich Statik, Energiebedarfsberechnung und Entwässerungsantrag komplett zusammengestellt und nach Unterschrift des Bauherren an die Baubehörde weitergeleitet.
Unterlagen für Finanzierungszwecke werden in zweifacher Ausfertigung kostenlos zur Verfügung gestellt.

1.3 Bauleitung

Ab Beginn der Bauzeit bis zur Beendigung der Gewährleistungszeit ist einer unserer kompetenten Architekten oder Ingenieure Ihr Ansprechpartner.
Um die zugesagte Qualität gewährleisten zu können, wird während der Bauzeit eine weitere zusätzliche Qualitätskontrolle durch unseren Bausachverständigen durchgeführt.